Nordvietnams inspirierende und majestätische Ha-Long-Bucht

Vietnams Form erinnert ein wenig an einen Drachen und der Norden – also quasi der Kopf – wartet mit ein paar spektakulären Highligts auf. Die faszinierenden Kalksteinfelsen in der Ha-Long-Bucht gleichen steinernen Wächtern, Reisfelder schmiegen sich an die Berghänge und die bunt gekleideteten Angehörigen ethnischer Minderheiten bereiten ausländischen Besuchern einen herzlichen Empfang.

Reisenden, die sich in Hanoi aufhalten, empfehle ich die wunderbare, abenteuerliche „Nordwestschleife„. Die erste Station ist Mai Chau, dann geht’s weiter nach Son La und Dien Bien Phu sowie anschließend nach Sa Pa, Lao Cai und Bac Ha, bevor man wieder in die Hauptstadt zurückkehrt. Für diese Tour sollte man mindestens eine Woche einplanen. Unterwegs benötigt man vielerorts einen Geländewagen oder ein Motorrad.

Ha – Long-Bucht

Majestätisch und mysteriös, inspirierend und gebieterisch – doch Worte werden diesem Naturwunder kaum gerecht. Die Bucht ist Bestandteil des Unesco-Weltkulturerbes und besteht aus über 3000 Inseln, die sich im Golf von Tonkin aus dem smaragdgrünen Wasser erheben und mit zahllosen Grotten übersät sind. In einem Kajak kann man wunderbar die vielen versteckten Lagunen erkunden.

Zwischen Februar und April herrscht häufig kaltes, regnerisches und nebliges Wetter, dementsprechend sind die Sichtverhältnisse nicht immer optimal. Die Temperaturen sinken aber nur selten unter 10 C. Während der Sommermonate stellen Tropenstürme keine Seltenheit dar.

Ha-Long – Stadt gilt zwar als Tor zur Ha-Long-Bucht, doch Bauunternehmer haben jedem Ort jede Menge Schaden zugefügt. So entscheiden sich die meisten Besucher klugerweise dafür, Bootstouren inklusive Übernachtungen an Bord zu buchen. Kurz gesagt: Die Bucht ist eine Attraktion, die Stadt hingegen nicht.

Hanoier Reisebüros haben z.B. zwei-oder dreitägige Ausflüge im Programm. Alternativ meldet man sich in Ha-Long.Stadt für einen Tagestrip an oder setzt zur Cat-Ba-Insel über und erkundet die Umgebung auf eigene Faust.

Geführte Touren sind relativ preiswert und kosten standartmäßig nur 20 $ pro Person. Für Ausflüge mit kleineren Gruppen inklusive Kajaktour und zwei Übernachtungen an Bord einer Dschunke zahlt man mindestens 150 $. Fast alle Exkursionen beinhalten den Transport, die Mahlzeiten, die Übernachtungen und die Bootsfahrt.

 


Um die Sehenswürdigkeiten in der Bucht zu erkunden, muss jeder Traveller ein Ticket kaufen, das man am Touristendock in Bai Chay erhält; in den geführten Touren ist es normalerweise inbegriffen.

Hat man sich für ein Pauschalangebot entschieden, besteht immer die geringe Gefahr, dass die Fahrt wegen schlechter Witterungsverhältnisse gestrichen wird. In diesem Fall darf man ein Teil des gezahlten Geldes zurückverlangen, sollte aber bedenken, dass die Bootstour nur einen kleinen Teil des Reisekosten ausmacht.

Bildquelle: Roger OZ / Flickr.com
derkoensen / Flickr.com

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