Carsharing – Citroen kommt auf den deutschen Markt mit der eigenen Elektroflotte

Nach Daimler und BMW drängt nun auch Citroen nach Berlin als lukrativen Carsharing-Standort. Mittels eines Smartphones kann man heutzutage für 2,50 € pro angefangene zehn Minuten oder 39 € am Tag in einem Elektroauto durch Berlin fahren. Über ein Smartphone ortet und reserviert man Autos, man erfährt sogar im Voraus den aktuellen Batteriezustand. Citroens Konzept namens „Multicity“ ist nun ein harter Konkurrent zu Car2go (Daimler) oder Drive Now (BMW).

Die Funktionsweise von Multicity ist vergleichbar zu den Mitbewerbern. Eine Chipkarte öffnet das Auto, der Schlüssel liegt im Handschuhfach. Geortet und reserviert wird ein freies Fahrzeug mit dem Smartphone (Multicity-App). Es gibt ca. 300 Citroen C-Zeros, die momentan durch Berlin rollen. Der Citroen C-Zero ist ein Doppelgänger des Elektro-Pioniers Mitsubishi i-Miev. Vier Sitzplätze und ausreichend Stauraum für tagtägliche Erledigungen, Reichweite ca. 130 Kilometer.

Im Gegensatz zum Minutentakt von Car2go und Drive Now (0,29 Cent) rechnet Multicity in Zehn-Minuten-Intervallen ab. Diese werden nach einer Anmeldegebühr von 25 € mit je 2,50 € in Rechnung gestellt. Für zehn Euro Monatsgebühr reduziert sich der Beitrag auf zwei Euro. Allerdings gibt es keinen vergünstigten Parktarif – etwa wenn das Auto vor dem Supermarkt wartet.

Interessant ist vor allem der Tagespreis von 39 Euro.

Für Autohändler wie Autobauer könnte Carsharing eigentlich ganz einfach zum Motor werden: Carsharing macht den Führerschein wieder für junge Großstädter interessant, die sich aktuell häufig gegen den Erwerb einer Fahrerlaubnis entscheiden.

Bildquelle: carsharingnavarra / Flickr.com

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