Yoga – Hype oder Lebenseinstellung?

Britney Spears bekämpft mit Yoga ihre Angststörungen. Madonna stählt auf diese Weise ihre Muskeln. Julia Robert bringt es richtig ins Schwitzen. Und Sting tut es, um seinen Liebesakt zu verlängern. Yoga hat definitiv einen Platz in der westlichen Welt gefunden. Die entspannende, stressabbauende Trainingsmethode erfreut sich größter Beliebtheit. Doch ist Yoga zu Recht in sämtlichen Fitnesskonzepten enthalten? Und woher kommt die scheinbare Neuentdeckung?

Der Ursprung des Yogas

Von einem neuen Trend ist bei Yoga absolut nicht zu sprechen. Der Begriff „Yoga“ stammt aus dem Indischen und bedeutet so viel wie Vereinigung und Integration. Er wurde bereits 700 v. Chr. im Zusammenhang mit Atemübungen und Meditation erwähnt. Ursprünglich galt Yoga als spiritueller Weg, dessen Ziel die Erleuchtung war. Mit der Zeit entdeckte man jedoch immer mehr, welche positiven Wirkungen die körperlichen Übungen auf das menschliche Wohlbefinden haben und entwickelte die Praktiken weiter. Yoga ist sozusagen ein wahrer Langzeittrend.

Heute gefragter denn je

Ob gegen endlose Arbeitstage, Stress oder die eingestaubte sportliche Kondition: Rund 20 Millionen US-Amerikaner tun es und auch in Deutschland steigt die Zahl der Yoga-Begeisterten stetig. Der Frauenanteil liegt durchschnittlich bei 90%. Als Gründe dafür werden das erhöhte Gesundheits- und Ernährungsbewusstsein des weiblichen Geschlechts genannt. Was Yoga für so viele Menschen attraktiv macht, ist gewiss seine Vielfältigkeit. Neben ruhigeren, entspannenden Formen des Yoga gibt es auch dynamischere Arten wie das Power Yoga, welche die Fettverbrennung anregen. Eine spezielle sportliche Herausforderung bietet das Bikram-Yoga. Hierbei herrschen Temperaturen von 40 Grad Celsius. Die tropische Temperatur schützt die Muskeln, das Schwitzen entgiftet den Körper.

Allheilmittel oder Hokuspokus?

Regelmäßige Yoga-Einheiten machen den Körper flexibler und sollen sogar eine verjüngende Wirkung haben.Die Zellalterung wird durch das gezielte Aus- und Einatmen verlangsamt und Entzündungen wird vorgebeugt. Auch wissenschaftlich konnte der positive Effekt von Yoga bestätigt werden: So können sowohl Rücken- als auch Nackenschmerzen und Stress durch das Training sukzessive abgebaut werden. Eine Studie der Berliner Charité, über die auch das GEO Magazin berichtete, kam zu dem Ergebnis, dass Probanden, die statt klassischen Rückenübungen das alternative Yoga ausübten, deutliche Schmerzlinderungen erfuhren. Weiters wurde nachgewiesen, dass mit nur 30 minütiger Yoga-Mediation sowohl dass Gedächtnis als auch die Stressresistenz gestärkt werden können. Ein erstaunliches Ergebnis für die indische Gesundheitslehre.

Das richtige Equipment

Grundsätzlich benötigt man für die vielfältigen Übungen nur zweierlei Dinge: die richtige Ausrüstung und qualifizierte Yoga Lehrer, die vor allem in der Anfangszeit die Übungen genau erklären und vorzeigen. Bei der Ausrüstung ist neben einer rutschfesten Yogamatte vor allem bei der Kleidung darauf zu achten, dass diese absolute Bewegungsfreiheit garantiert. Dabei ist Yoga Mode schon lange nicht mehr langweilig, sondern modisch und im Alltag tragbar. Viele Unternehmen legen mittlerweile auch Wert darauf, dass ihre Kleidung fair und nachhaltig produziert wird und die verwendeten Materialien von höchster Qualität zeugen. Das Label Wellicious etwa produziert seine Yoga Kleidung in Europa und verbindet Chic und Wellness mit dem Yoga-Spirit und setzt dabei den Yoga Ethos in allen Bereichen der Unternehmensführung um. Auch bei der Yoga Mode wird auf die neuesten Trends der Saison und feminine Schnitte, die dem Körper schmeicheln gesetzt.

Steht Yoga in der Kritik?

Darüber lässt sich zunehmend streiten. So kann einem die richtige Anwendung zwar persönliche Erfüllung bringen, die Kombination von übertriebenem Ehrgeiz der Yoga-Schüler und der mangelhaften Ausbildung der Yoga-Lehrer steht jedoch in heftiger Kritik. In Österreich etwa ist Yoga kein geschütztes Gewerbe, das bedeutet: Jeder darf ein Studio eröffnen und unterrichten. Und schwarze Schafe gibt es auch hier, die sich ein Stück von der großen, gelenkigen Torte abschneiden wollen. In Deutschland ist die gesetzliche Lage strenger und Yogastudios unterliegen genauen Kontrollen. Dennoch empfiehlt es sich über die Yogalehrer und Studios bereits im Vorfeld genau zu erkundigen und auch das Preisleistungsverhältnis zu vergleichen. Wer lieber von zuhause aus ab und zu seine Yogaübungen macht, kann auch auf online Yogakurse zurückgreifen, wie sie etwa das Portal New Moove anbietet. Hier sind über 30 Yoga Kurse im Sortiment, die für jeden das Passende bieten. Mit dem passenden Equipment, ausreichend Information und der richtigen Einstellung steht seiner persönlichen Yoga-Reise aber Nichts im Wege.

Bildquelle: © fdean55 / Flickr.com

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