Die Zukunft der Formel 1

Anfang des Monats haben die Bosse der Formel 1 bei der Tagung des Motorsport-Weltrates in Mexiko-City zusammengesessen und sich über die Zukunft der Formel 1 beraten. Hier ging es vor allem um einschneidende Änderungen im Regelwerk.

Momentan prasselt sehr viel Kritik auf die Formel 1 ein, obwohl sie nach wie vor eines der größten Sportereignisse überhaupt ist. Fast alle Rennen sind ausverkauft und werden in knapp 200 Länder live übertragen. Alle Zahlen sind relativ konstant und es gibt momentan auch nicht viele Gründe, warum die Fans der Königsklasse ihrem Lieblingssport in naher Zukunft den Rücken zuwenden sollten.

Wenn man sich die Wettquoten für dieses Jahr anschaut, so verläuft die diesjährige Saison auch wesentlich spannender, als die letzten Jahre, als Sebastian Vettel die Konkurrenz vier Jahre lang dominierte und die Formel 1 drohte an Spannung zu verlieren und langweilig zu werden. Dieses Jahr ist in der Fahrerwertung noch alles drin. In der Teamwertung werden die Silberpfeile allerdings nicht mehr wirklich zu stoppen sein. Weitere Informationen zu Formel 1 Wetten finden Sie hier: http://www.bet365.com/news/de/betting/formel-1

Trotz all dieser Erfolgsfaktoren werden wie gesagt tiefgreifende Regeländerungen besprochen. Es soll wieder mehr um die Fahrer und den Sport gehen und nicht so sehr um technische Errungenschaften. Man will beispielsweise die elektronischen Hilfen beim Start abschaffen und auch der Teamfunk soll massiv eingeschränkt werden, womit die Fahrer wieder mehr sich selbst und ihrem Können überlassen wären. Diese Änderungen sollen extrem schnell umgesetzt werden und bereits beim Großen Preis von Belgien in Spa am 23. August zum Einsatz kommen.

Weitere Änderungen sollen dann zur kommenden Saison 2016 in Kraft treten. Hier fokussiert man sich vor allem auf die Motoren. Das Spritlimit soll um satte 10% erweitert werden und man will die Ablassventile an den Motoren verändern. Das würde wiederum bedeuten, dass den Fahrern mehr Power zur Verfügung steht.

Aber auch an den Abläufen der Rennwochenenden sollen diverse Veränderungen vorgenommen werden. Man diskutiert darüber, das freie Training zu streichen und stattdessen ein Qualifying für ein Sprintrennen stattfinden zu lassen. In diesem Sprintrennen soll dann die finale Startaufstellung für das Rennen ermittelt werden und würde somit also das klassische Qualifying ersetzen.

Immer ein Thema bei Fahrern und Teams sind auch die Reifen. Ihnen kommt einfach eine enorme Bedeutung zu und sie können oft der wichtige kleine Faktor sein, der über Sieg oder Abflug entscheidet. Hier wird über breitere Hinterreifen diskutiert, was zu einem besseren Grip vor allem in den Kurven führen würde.

Auch über die Wiedereinführung von Tankstopps wird nachgedacht. Nach Meinung vieler Experten würde das allerdings eher dazu führen, dass die Rennen von noch mehr Strategie und Taktik geprägt sein würden, als ohnehin schon. Im Sinne der Spannung und Zuschauerattraktivität wäre diese Maßnahme sicherlich eher kontraproduktiv. Ebenfalls auf dem Prüfstand steht die Überholhilfe DRS.

Generell ist es natürlich das Ziel der Formel 1 Macher und Bosse, den Sport noch schneller und attraktiver zu machen. Allerdings sollte hier niemand das Thema Sicherheit auf die leichte Schulter nehmen. Dass man damit absolut nicht spaßen sollte, hat der Tod von Jules Bianchi uns gerade deutlich gezeigt.

Bildquelle: McLaren pit work 2006 Malaysia“ von Kamalsell – Flickr. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons

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